1. Für wen kommen Diamanten als Vermögenssicherung in Betracht?

Wer sich mit dem Gedanken trägt, liquide Finanzmittel in Diamanten zur Sicherung seines Vermögens zu investieren, sollte sich mit dieser Option sorgfältig auseinander setzen und seine Bedürfnisse und Absichten genau analysieren. Im Folgenden sind einige Merkmale benannt, die auf ihre Eignung zu prüfen sind.

2. Welche Rolle können Diamanten bei der Vermögenssicherung spielen?

Wer sein Vermögen langfristig sichern will, wird aus Gründen der Risikostreuung eine kluge Mischung von herkömmlichen Finanzprodukten und geeigneten Sachwerten anstreben. Zu den bevorzugten Sachwerten zählen heute neben Immobilien und physischen Anlagen in Edelmetallen auch Diamanten, Moderne Kunst und Oldtimer. Aufgrund der Unwägbarkeiten der Finanzmärkte raten Vermögensverwalter heute in den Assetklassen Edelmetalle und Diamanten zu einem physischen Besitz von bis zu einem Anteil von 20% am Gesamtportfolio. DIAMONDAS-Kunden bauen sich nach eigenen Angaben Diamant-Portfolios von ca. 5% ihres Gesamtvermögens auf. Ihr Anlagehorizont ist langfristig ausgerichtet, oft schon in Hinsicht auf eine Vermögenssicherung für die nächsten Generationen.

3. Welche Vorteile bieten Diamanten im Vergleich zu Edelmetallen?

Diamanten sind der mobilste Sachwert und stellen den größten Wert auf kleinstem Raum dar. Ein Vergleich: Ein 12.5 kg Barren Gold von ca. € 400.000.- entspricht dem Wert eines Top-Brillanten in bester Qualität von 4 Carat (= 0.8 Gramm).

4. Wie fungibel sind Diamanten?

Diamanten mit einem erstklassigen, international gültigen Zertifikat (wie z.B. von GIA) sind weltweit fungibel. Das könnte der Grund sein, warum Diamanten als die „härteste Währung der Welt“(FAZ) bezeichnet werden. Bis entsprechende Börsenportale als Plattform zwischen kaufenden und verkaufenden Anlegern entstanden sind, sollte es die Aufgabe des Diamanthändlers sein, den Wiederverkauf vertrauenswürdig und profitabel abzuwickeln.

5. Wie wertstabil sind Diamanten?

Statistisch hat sich der Diamantpreis in den vergangenen 25 Jahren stetig nach oben entwickelt. Die konjunkturell bedingten Dellen haben den Wert eines Diamanten nie nachhaltig mindern können. Diamanten haben über die Jahrhunderte immer Ihren Wert behalten. Und die Nachfrage nach Diamanten hat immer über dem Angebot gelegen.

6. Wie volatil ist der Diamantmarkt?

Der Markt für Diamanten ist weit weniger volatil als die Wertpapier- und Rohstoffmärkte. Hier wird der Handel nicht virtuell über Computer getätigt, sondern immer noch physisch vollzogen: Wer einen Diamanten kauft, erwirbt ihn auch körperlich und muss den Kaufpreis in voller Höhe entrichten. Daher ist ein tägliches Preisfixing für Diamanten nicht möglich und Finanzspekulanten können keinen mittelbaren und kurzfristigen Einfluss auf die Preisbildung nehmen, wie es z.B. die großen Hedge-Fonds bei Gold tun.

7. Welche Faktoren bestimmen die Bildung der Diamantpreise?

Die Preise für Rohdiamanten werden von großen Oligopolisten und Minengesellschaften bestimmt, die an langfristig steigendem Wert ihrer Förderungen interessiert sind. Auf dem Markt für geschliffene Steine ist immer noch die physische Nachfrage der Schmuckbranche preisrelevant.

8. Kann man bei einer Anlage in Diamanten mit einer Rendite rechnen?

Wer seriös ist, muss das verneinen: Renditen sind im Sinne von Finanzprodukten mit Diamanten nicht zu erzielen. Bei günstigen Markt- und Währungsverläufen sind aber Wertzuwächse durchaus möglich und aus den Erfahrungen der Vergangenheit auch wahrscheinlich. Dafür verursachen Diamanten bis auf eine mögliche Unterbringung in externen Safes keine Kosten.