1. Welche Merkmale bestimmen den Preis eines Diamanten?

Die “4 C“ bezeichnen die englischen Begriffe für die bei der Preisbildung von Diamanten relevanten Merkmale: 1. „Carat“ (= Gewicht) 2. „Colour“ (= Farbe) 3. „Clarity“ (= Reinheit) 4. „Cut“ (= Schliff) Aufgrund der großen Bedeutung für die Feststellung der Identität und die Wertermittlung eines geschliffenen Diamanten gilt die Qualität der Zertifikats heute als das „5. C“ „Certificate“ (= Zertifikat).

2. Erstes C - „Carat“: Welche Diamantgewichte (Größen) eignen sich für die Vermögenssicherung?

Zur Vermögenssicherung geeignet sind Brillanten ab einem Halbkaräter (0.50 ct) aufwärts. Der Einkaräter gilt als die klassische Größe eines Diamanten. In Abhängigkeit von der Investitionssumme und dem Zweck des Diamanten-Portfolios kann sich eine Mischung von unterschiedlichen Größen empfehlen. Zu einem großvolumigen Diamant Depot sollten auch Brillanten in Spitzenqualitäten ab zwei Karat aufwärts gehören. Wichtig ist, dass die Diamantgewichte in den einzelnen Kategorien den gesuchten Größen des Diamantmarktes entsprechen. Diese sind z.B. bei einem Einkaräter von 1.01 – 1.03 ct. – nicht aber 1.00 ct oder 1.09 ct. Auch von Zwischengrößen wie z.B. 0.64 ct oder 1.31 ct ist abzuraten, weil diese die Wiederverkaufbarkeit einschränken.

3. Zweites C – „Colour“: Welche Farben sollte ein Diamant haben?

Je weißer ein Diamant ist, desto seltener ist er und umso höher liegt sein Preis. Die fünf höchsten Qualitätsstufen der weißen Diamanten sind nach dem Farb-Code von GIA (siehe unten) von „Hochfeines Weiss+“ (D) bis „Weiss“ (H) gestaffelt. Diese besten Farbgrade sind die am höchsten bewerteten an den Diamantmärkten. Ausgenommen davon sind Raritäten in intensiven natürlichen Farben.

4. Drittes C – „Clarity“: Welche Reinheit sollte ein Diamant aufweisen?

Lupenrein (Internally Flawless und Flawless) ist natürlich das Maß der Dinge. Darunter staffeln sich mit zunehmender Größe der Einschlüsse die weiteren Reinheitskriterien. Bei Diamanten-Portfolios mit großem Volumen kann sich eine Beimischung von Steinen mit sehr kleinen (VS) und kleinen Einschlüssen (SI) empfehlen.

5. Viertes C – „Cut“: Welche Schliffqualität sollte ein zertifizierter Brillant aufweisen?

Die Schliffqualität eines Diamanten ist heute genauso wichtig wie seine Farbe und Reinheit. Im Fall der Vermögenssicherung sollten hier keinerlei Kompromisse gemacht werden. So müssen alle drei Schliffkriterien jeweils die Beurteilung „Excellent“ aufweisen. Das gilt insgesamt für die Schliffqualität („Cut Grade“), genauso wie für die handwerkliche Ausführung („Polish“) wie auch für die Proportionen des Diamanten („Symmetry“). „Very Good“ oder gar „Good“ ist nicht gut genug.

6. Fünftes C: Welches Zertifikat sollte ein Diamant zur Vermögenssicherung haben?

Zu jedem Diamanten ist ein unabhängiges Zertifikat („Certificate“) ein absolutes Muss. Es ist quasi der Pass eines Diamanten. Zur Vermögenssicherung geeignete Brillanten müssen über ein seriöses und(!) international akzeptiertes Zertifikat verfügen, auf dem die preisbestimmenden Merkmale des Steins und seine Identität dokumentiert sind. Weltweit verfügen die Zertifikate des renommierten „Gemological Institute of America (GIA)“ über die höchste Akzeptanz und Reputation. In Europa gilt das Zertifikate des „Hoge Raad Voor Diamant“ (HRD) aus Antwerpen/Belgien als angesehen, hat aber an den großen Diamantmärkten in den USA und Asien nur eine sehr eingeschränkte Bedeutung. Die Qualität des Zertifikats ist für den Kaufpreis ebenso entscheidend wie für einen späteren Wiederverkauf. Preisvergleiche sind nur bei Diamanten gleicher Zertifikate mit gleichen Qualitätsbefunden sinnvoll. DIAMONDAS bietet Diamanten ausschließlich mit Zertifikaten von GIA an.

Sehen Sie hier ein GIA Musterzertifikat (PDF)

7. Worauf ist außer den 5C unbedingt noch zu achten?

Zu weiteren preisbestimmenden Merkmalen haben sich die folgenden Punkte entwickelt: > Fluoreszenz („Fluorescence“) weist auf die Anwesenheit von Gasen bei der Entstehung von Diamanten hin. Perfekt ist hier die Beurteilung „None“, wohingegen bei „Strong“ Preisabschläge von mehr als 10% erfolgen können. > Unter „Comments“ sollten - außer bei lupenreinen Steinen „Minor details of polish are not shown“ - keine weiteren Einträge zu finden sein, wie z.B. „Surface graining“ etc. > Das Ausstellungsdatum der Expertise sollte beim Kauf nicht älter als max. ein Jahr zurück liegen > Ab Frühjahr 2014 ist beim Kauf darauf zu achten, dass nur noch GIA-Zertifikate in dem neuen Design erworben werden.

8. Wie ist sichergestellt, dass der Diamant und seine Expertise zusammengehören?

Zur Vermögenssicherung sollten nur Diamanten mit einer GIA-Expertise erworben werden, deren Nummer zusammen mit dem GIA-Logo per Laser hauchdünn auf dem Stein eingraviert ist. Damit wird die Identität des Diamanten nachvollziehbar, so dass die Qualitätsmerkmale bei GIA auch ohne Vorliegen des Zertifikats nachvollzogen werden können.

GIA Laser Code